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Luzifer

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Lucifer
Luzifer
Name:
Luzifer
Geschlecht:
Männlich
Rasse:
Gefallener Engel
Rang:
Erzengel (Satan/Teufel)
Fähigkeiten:
Zugehörigkeit:
Status:
Eingesperrt
Staffel:
04,05, 07
Debüt:
Darsteller:
Synchronisation:
"Es ist wirklich kein Wunder, dass ihr den Planeten an uns verloren habt. Ihr seid schlimmer als Menschen. Ihr seid schlimmer als Dämonen und trotzdem behauptet ihr, Götter zu sein."
Luzifer zu den heidnischen Göttern






Luzifer, auch bekannt als der Teufel, Satan oder der Morgenstern, ist ein gefallener Erzengel, ehemaliger Herrscher der Hölle und Urvater aller Dämonen. Als zweiter Erzengel Gottes ist er der jüngere Bruder von Michael und der ältere Bruder von Raphael und Gabriel. Laut Gabriel war Luzifer Gottes Liebling unter den himmlischen Wesen, aber als Gott verlangte, dass sich alle Engel vor der Menschheit beugen, weigerte er sich. Er führte Krieg gegen Gott und wurde von Michael in die Hölle verbannt.

Jede von Azazels Handlungen zielte letzendlich darauf ab, Luzifer aus der Hölle zu befreien.

Luzifer ist wie alle Engel an Gottesregeln gebunden und benötigt die Erlaubnis eines Menschen, um dessen Körper als Hülle in Besitz zu nehmen. Als Erzengel besitzt Luzifer mehr Macht als jeder normale Engel und jeder Dämon.

Er wurde schließlich aus seinem Käfig befreit und kehrte auf die Erde zurück, nachdem das letzte Siegel von Sam Winchester gebrochen wurde. Wieder auf der Erde wollte er die Apokalypse auslösen, um die Erde ("Das letzte perfekte Werk Gottes") von den Menschen ("Der fehlerhaften Schöpfung") zu reinigen. Nachdem Luzifer seine wahre Hülle, Sam, in Besitz genommen hatte, wandte sich dieser, aus Liebe zu seinem Bruder Dean, gegen ihn. Sam erlangte die Kontrolle über seinen Körper wieder und stürzte sich und damit Luzifer, zusammen mit Michael und dessen Hülle Adam Milligan, in Luzifers Käfig.


HintergrundBearbeiten

UrsprungBearbeiten

Luzifer war der zweite Erzengel, der von Gott geschaffen wurde. Er wurde von seinem älteren Bruder Michael in den Himmel erhoben und war einst Gottes Liebling, was auch sein Name, der übersetzt "Lichtbringer" bedeutet, wiederspiegelt. Es wurde festgestellt, dass er früher eine starke Beziehung zu Gott hatte und ihm in unerschütterlicher Loyalität verbunden war. Als Gott die Menschheit erschuf und seinen Engel befahl ihnen zu dienen, sich vor ihnen zu beugen und sie mehr zu lieben als Gott selbst, verweigerte Luzifer ihm die Gefolgschaft. Wegen seinem Stolz wollte sich Luzifer keiner Kreatur beugen, die schwächer war als er. Seine Arroganz und seine Überheblichkeit gerieten außer Kontrolle und erreichten ihren Höhepunkt, als er sogar versuchte gegen Gott Krieg zu führen.

Luzifer vertraute auf seinen älteren Bruder, den Erzengel Michael, dass er sich während der Rebellion auf seine Seite stellt. Aber Michael lehnte sein Angebot ab, stand weiterhin treu zu Gott, und verbannte seinen eigenen Bruder auf Gottesbefehl in die Hölle.

Verstoßen und in die Hölle verbannt wurde Luzifer in diesem Zusammenhang auch als Satan bezeichnet. Der Name "Satan" steht gleichbedeutend mit "Der Widersacher" oder "Der Ankläger" Gottes. Noch bevor Luzifer aus dem Himmel vertrieben wurde gelang es ihm die Seele einer Frau zu korrumpieren. Sie wurde der erste Dämon der Geschichte, Lilith, ein Verbrechen, das Luzifer nur begann, um Gott zu trotzen und seine Schöpfung zu verspotten. Nach dieser unverzeihliche Beleidigung, fiel Luzifers Bestrafung noch schlimmer aus. Er wurde in einen Käfig tief in der Hölle gesperrt. Obwohl er dort machtlos war, galt er als Herrscher der Hölle und wurde von den Dämonen als ihr Gott betrachtet.

Der Käfig, in dem Luzifer eingekerkert war, wurde so konzipiert, dass er ihn niemals verlassen sollte. Er wurde durch 600 mächtige Siegel gesichert, von denen 66 gebrochen werden mussten, um ihn zu befreien. Die Siegel waren dazu bestimmt Luzifers Macht zu binden und ihn an der Flucht aus der Hölle zu hindern. Von 66 Siegeln, die zerstört werden mussten, waren nur zwei in einer bestimmten Reihenfolge zu brechen.

HandlungBearbeiten

Luzifer war in der Hölle eingesperrt. Nachdem Dean das erste Siegel gebrochen hatte, begannen die Dämonen damit die anderen 65 Siegel zu brechen.
Sam brach schließlich das letzte Siegel, welches darin bestand Lilith zu töten. Somit sorgte er für die Auferstehung Luzifers in der letzen Folge der vierten Staffel.

Staffel 5Bearbeiten

Die Jagd auf Luzifer begann, aber es blieb nicht viel Zeit den Teufel aufzuhalten, da dieser seine eigenen Pläne verfolgte. Jedoch wäre ihm dies nur in einem Körper möglich.
Dean, Sam, Castiel, Ellen und Jo machten sich auf den Weg um Luzifer, mit Hilfe des Colts, den sie wiedererlangt hatten, zu töten.
Als die Fünf entdeckt wurden, wurden sie von Höllenhunden angegriffen, wobei Jo schwer verletzt wurde. Jo und ihre Mutter ließen ihr Leben, um den anderen die Chance zu geben und Luzifer zu vernichten.
Als Dean Luzifer mit dem Colt erschoss ging Luzifer zu Boden, stand allerdings wieder auf und vollendete sein Vorhaben.
Luzifer in Sam

Luzifer in der alternativen Zukunft

Dean machte sich auf die Suche nach einem Weg Luzifer aufzuhalten. Anfangs schien nur die Möglichkeit zu bestehen, dass Michael Deans Körper übernimmt, da es so aussieht, als wäre einzig Michael in der Lage Luzifer aufzuhalten. Dean ist allerdings nicht sicher, ob er Michael seinen Körper überlassen soll, da er auf eine zweite Möglichkeit hofft um Luzifer aufzuhalten.

Dean, Sam und Castiel versuchten dann noch Gott zu suchen, da er neben Michael noch der einzige ist, der Luzifer aufhalten kann, doch scheiterte jeder Versuch, Ihn zu finden.

Gabriel klärt die Brüder über die Tatsache auf, dass die vier Ringe der apokalyptischen Reiter Luzifers Käfig öffnen können und man ihn somit wieder einsperren kann.
Luzifer übernahm Sams Körper, und Michael übernahm Adams Körper. Als Luzifer kurz davor war Dean zu töten, übernahm Sam die Kontrolle und öffnete den Käfig um hinein zu springen und somit Luzifer wegzusperren. Als Michael, der Adams Körper übernommen hatte, versuchte ihn zurück zu halten wurde dieser mitgefangen, was bedeutet, dass beide in der Hölle gefangen wurden.

Staffel 7Bearbeiten

Sam bekam dadurch, das Castiel die Mauer, durch die Sam die Erinnerung an die Hölle verdrängt werden soll, entfernte eine Vision von Luzifer, der ihm einredet, dass Sam nie den Käfig verlassen hat und immer noch dort gefangen ist. Eine Zeit lang terrorisiert er Sam, bis Castiel die Schäden seiner Seele auf sich überträgt. Dann terrorisierte er Castiel, doch verschwand er dann von allein, da Luzifer viel mehr die Manifestierung von Sam's Leiden ist.

SchwächenBearbeiten

Auch wenn Luzifer der zweitstärkste Erzengel mit unglaublicher Macht ist, hat er einige Schwachen:

  • Erzengel Michael: Da Michael der älteste und damit stärkste Erzengel ist, ist er stark genug, Luzifer zu besiegen.
  • Gott: Gott ist das mächtigste Wesen im Universum, weshalb er Luzifer mit Leichtigkeit besiegen könnte.
  • Luzifers Käfig: Der Käfig ist ein Gefängnis, welcher Luzifer wegsperrt und ihm seiner Kräfte beraubt.
  • Erzengelklinge: Das Schwert ist mächtig genug, einen Erzengel zu töten. Also müsste es auch Luzifer töten können.
  • Heiliges Öl: Das Öl konnte Gabriel und Raphael einsperren sowie Michael schwere Schmerzen zufügen. Also könnte es auch Luzifer schaden bzw. töten.
  • Enochian Siegel: Das Siegel schirmt jeden vor den Engel bzw Erzengel ab. Deshalb könnte auch Luzifer niemanden damit finden.
  • Leviathane: Da sie lange vor den Engel existieren, könnten sie mächtig genug sein, Erzengel zu töten.
  • Eve: Sie hat genug Macht, die Macht der Engel zu schwächen, aber einen Erzengel könnte sie nicht töten.
  • Sense des Todes: Es heißt, die Sense kann alles bis hin zum Tod selbst töten. Dazu müssten dann auch die Erzengel zählen.

AuftritteBearbeiten

TriviaBearbeiten

  • Die Antagonisten Azazel und Lilith bauten die ersten 4 Staffel darauf auf, dass Luzifer in der 5. Staffel als Haupantagonist vorkommt. In der 7. wirkte er als Nebenantagonist.
  • Von allen Erzengeln trat er am meisten auf.
  • Er benutzte nur 2 Hüllen: Nick und Sam Winchester.
  • Luzifer ist der einzige Erzengel, dessen Name nicht mit "el" endet, aber mit "er". Das ist, weil sein Name der lateinische Calque der hebräischen Heylel ist.
  • Neben Gadreel ist er der Hauptantagonist in der gesamte Serie, da er für das ganze Böse verantwortlich ist, darunter die Schöpfung der Dämonen, das Chaos im Universum und der Ausbruch der Apokalypse. Auch ist er verantwortlich, dass Gott abgehauen ist. Obwohl Gadreel als Katalysator dafür gilt, so führt Luzifer die Aktionen durch.
  • Vor der 5.Staffel wurde behauptet, dass Gott Luzifer in den Käfig verbannt hat, doch war es in Wirklichkeit der Erzengel Michael.

Luzifer außerhalb von SupernaturalBearbeiten

Luzifer, auch Lucifer, ist der lateinische Name des Morgensterns (Venus). Wörtlich übersetzt bedeutet er „Lichtträger“ (zu lat. lux, „Licht“ und ferre, „tragen, bringen“). Im Lauf der Zeit wurde im christlichen Religionsverständnis Luzifers Name gleichbedeutend mit einem Namen des Teufels.

Lucifer als Morgenstern

An zahlreichen Stellen der Vulgata steht der Begriff „Luzifer“ für den Morgenstern, ohne dass dies in einer Beziehung mit dem Teufel stünde, so etwa im Buch Hiob (11,17 EU und 38,32 EU), im Buch der Psalmen (108,3 EU). Im Neuen Testament wird der Morgenstern nur an einer Stelle mit „Luzifer“ bezeichnet: „Dadurch ist das Wort der Propheten für uns noch sicherer geworden und ihr tut gut daran, es zu beachten; denn es ist ein Licht, das an einem finsteren Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in eurem Herzen.“ – 2. Petrusbrief (1,19 EU)In der Offenbarung des Johannes (22,16 EU) spricht Christus von sich als dem „strahlenden Morgenstern“ (lateinisch stella splendida matutina). Aus diesem Grund hielten die frühen Christen Luzifer für einen Beinamen Christi. Als Belege dafür dienen etwa die Hymne carmen aurorae[1] oder der Name des hl. Lucifer, eines Bischofs aus dem 4. Jahrhundert. In der Liturgie kommt die Bezeichnung Morgenstern in der lateinischen Fassung des Exsultets in der Osternacht vor: Flammas eius lucifer matutinus inveniat, ille, inquam, lucifer, qui nescit occasum. (Sie leuchte, bis der Morgenstern erscheint, jener wahre Morgenstern, der in Ewigkeit nicht untergeht).

Jesaja 14 – Helel, Morgenstern, Lucifer

Im Buch Jesaja (14,12–14 EU) wird vom Hochmut des „Königs von Babel“ berichtet , der „den Himmel ersteigen und seinen Thron über den Sternen Gottes aufstellen“ wollte. Stattdessen wurde er aber „in die Unterwelt hinabgeworfen […], in die äußerste Tiefe“, wurde „hingeworfen ohne Begräbnis wie ein verachteter Bastard“. Dabei wird der König von Babel allegorisch mit dem „schönen Morgenstern“ verglichen, der vom „Himmel gefallen“ ist.

In der griechischen Bibelübersetzung durch jüdische Gelehrte wurde die hebräische Bezeichnung für den Morgenstern, „Helel“, bereits mit „Phosphoros“ wiedergegeben. Die christlichen Kirchenväter – etwa Hieronymus in seiner Vulgata – übersetzten ihn mit „Lucifer“. Die Figur des Luzifer existiert im Judentum allerdings nicht, und der Satan, der im Christentum mit der Figur des Luzifer verbunden ist, ist im Judentum grundsätzlich anders als im Christentum.

Mit dem Satan brachten die Kirchenväter den gestürzten Lichtbringer Luzifer schließlich auf der Grundlage eines Ausspruches Jesu im Lukasevangelium (10,18 EU) in Verbindung: „Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz“.

In der Offenbarung des Johannes deutet man den Drachen mit „sieben Häuptern und zehn Hörnern“ (Offb 12,3ff. EU) als den Teufel, der mit seinem Schwanz ein Drittel der Sterne hinwegfegt und den neugeborenen Christus zu verschlingen droht, ehe er vom Erzengel Michael besiegt wird: Michael und seine Engel erhoben sich, um mit dem Drachen zu kämpfen. Der Drache und seine Engel kämpften, aber sie konnten sich nicht halten und sie verloren ihren Platz im Himmel. Er wurde gestürzt, der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt und die ganze Welt verführt; der Drache wurde auf die Erde gestürzt und mit ihm wurden seine Engel hinabgeworfen- (vgl. Höllensturz). Nachdem Satan für tausend Jahre gebunden worden ist, macht er sich noch einmal auf, „um die Völker an den vier Ecken der Erde […] zu verführen und sie zusammenzuholen.“ Am Ende wird er „in den See von brennendem Schwefel geworfen“.

Wandlung zum Luzifer-Satan

In seiner Schrift De principiis Prooemium und in einer
Luzifers Fall

Sturz des Satan, Illustration von Gustave Doré, 1865

Homilie über das Buch XII verglich der christliche Gelehrte Origenes den Morgenstern Eosphoros-Luzifer erstmals mit dem Teufel/Satan. Im Kontext mit der im Christentum aufkommenden Engellehre behauptete Origenes, dass der ursprünglich mit Phaeton verwechselte Helal-Eosphoros-Luzifer, nachdem er sich Gott gleichzustellen versuchte, als himmlischer Geist in den Abgrund stürzte. Tertullian (150–230), Cyprian (um 400), Ambrosius (um 340–397) und einige andere Kirchenväter schlossen sich im Wesentlichen dieser dem hellenistischen Mythos entlehnten Auffassung an.

Hieronymus, Cyrillus von Alexandrien (412–444) und Eusebius (um 260–340) sahen demgegenüber in der Prophezeiung des Jesaja nur das mystifizierte Ende eines babylonischen Königs. Diesen irdischen Sturz eines heidnischen Königs von Babylon betrachteten sie als deutlichen Hinweis auf den himmlischen Sturz Satans.[2]

Gleichsetzung Luzifers mit dem Satan

Im Mittelalter wurde Luzifer durch die Kombination von Jesaja (14,12 EU) (Sturz des Sohnes der Morgenröte) mit Lukas (10,18 EU) (Sturz Satans) auch im offiziellen kirchlichen Sprachgebrauch zum Synonym für den Satan/Teufel.

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