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"Es ist ein Nachzehrer… Eine Kreatur die Ghuls und Vampiren ähnelt…. Einige ernähren sich vom Fleisch der Toten, wieder andere vom Blut und Herzen der Lebendigen. Sie leben in kleinen Rudeln und normalerweise halten sie sich extrem zurück."
Castiel über Nachzehrer


Die Nachzehrer sind Monster, die Ähnlichkeiten mit Ghulen und Vampiren aufweisen.

EigenschaftenBearbeiten

Ihre Existenz ist bereits seit dem antiken Griechenland, sowie den Männern der Schriften, wohl bekannt. Laut der Überlieferung, die Castiel im Bunker der Männer der Schriften gefunden hat, ernähren sich manche Nachzehrer vom Blut und dem Herzen der Lebendigen. Andere wiederum bevorzugen lediglich das Fleisch der Toten. Sie leben in kleinen Rudeln und sind normalerweise sehr zurückgezogen.

Töten eines NachzehrersBearbeiten

Genau genommen sind Nachzehrer bereits tot, sie müssen sozusagen nur daran erinnert werden. Hierfür benötigt man einen Obolus des Charon. Im Grunde reicht hierfür eine Kupfermünze, die zum Großteil aus Kupfer bestehen muss, welche man dem Nachzehrer in den Mund legt, ehe man ihm daraufhin den Kopf abtrennt. Der Grund hierfür liegt im Glauben der Menschen im antiken Griechenland. Damals legte man einer Leiche einen Obolus, also einige Münzen in den Mund, damit diese den Fährmann Charon für ihre Überfahrt über den Fluss (Acheron, auch Lethe oder Styx genannt) in die Unterwelt bezahlen konnte.

Tötet man das Alpha des Rudels, so werden alle verwandelten Nachzehrer wieder zu einem Menschen.

Kräfte und FähigkeitenBearbeiten

  • Superstärke - Nachzehrer besitzen ein höheres Maß an Stärke, wobei sie nicht so stark sind wie andere Monster. Ein durchtrainierter Mensch konnte einem relativ alten Nachzehrer im Kampf begegnen und diesen sogar übermannen.
  • Unverwundbarkeit – Konventionelle Waffen können ihnen nichts anhaben.
  • Unsterblichkeit - Nachzehrer können nur sterben, wenn man ihnen eine Kupfermünze in den Mund legt und sie anschließend enthauptet. Wird der Kopf ohne das Hineinlegen der Münzen abgetrennt, so lebt dieser weiter und kann im Nachhinein sogar wieder am Körper angebracht werden.
  • Beschränkte Regeneration - Bringt man den Kopf nach einer Enthauptung ohne Münzen wieder am Körper an, verheilt die Wunde, die durch die Enthauptung entstand.
  • Infektiöser Biss - Sie können Menschen durch einen Biss infizieren und zum Nachzehrer machen.

SchwächenBearbeiten

"Naja streng genommen sind sie ja schon tot, sie müssen sozusagen nur daran erinnert werden. Ihr braucht ein Obolus des Charon."

"Ja klar. Im antiken Griechenland glaubten die Menschen, dass man einer Leiche einen Obolus, einige Münzen in den Mund legen muss, damit sie so ihre Überfahrt über den Fluss in die Unterwelt bezahlen kann."

"Richtig, man legt eine Münze in den Mund des Nachzehrers, dann trennt man den Kopf ab. Das wird sie töten. Und außerdem werden alle, die sie verwandelt haben, wieder zu Menschen, wenn man das Alpha des Rudels tötet."
Castiel und Sam über die Schwächen des Nachzehrers


  • In den Mund gelegte Kupfermünze und anschließende Enthauptung - Das Hineinlegen eines Obolus des Charon, sprich einer Kupfermünze in ihren Mund, mit darauf folgender Enthauptung, kann sie töten. Bei der Kupfermünze muss es sich allerdings um eine handeln, die mehrheitlich aus Kupfer besteht.
  • Enthauptung - Eine bloße Enthauptung kann sie verlangsamen, doch lebt ihr Kopf dabei weiter und ihr Körper bleibt scheinbar inaktiv zurück. Der Kopf kann wieder am Körper befestigt werden, wodurch sie wieder ihre volle Stärke erlangen.
  • Rudelalpha töten - Tötet man den Rudelalpha, so verwandeln sich alle anderen wieder zurück zu Menschen.
  • Silber - Silber wird sie verlangsamen, aber keinen signifikanten Schaden anrichten.

Bekannte NachzehrerBearbeiten

    • Lily Markham (geheilt)
    • Lily Markhams Sohn (geheilt)
    • Lily Markhams Tochter (geheilt)
    • 16 andere Mitglieder des Rudels (geheilt)

VorkommenBearbeiten

ÜberlieferungBearbeiten

Nachzehrer ist die im deutschen Volksglauben übliche Bezeichnung für einen Wiedergänger oder Untoten, der den Vampiren sehr nah verwandt ist und mit ihm eine Reihe wesentlicher Eigenschaften teilt.

Die Sagen und mündlichen Überlieferungen beschreiben den Nachzehrer wie folgt: Im Gegensatz zum Vampir, der sein Grab verlassen müsse, liege oder sitze der Nachzehrer unter der Erde und sauge den Lebenden – meistens seinen Hinterbliebenen oder den Bewohnern seines Dorfes – die Lebenskraft ab. Bei dieser Vorstellung ist zu berücksichtigen, dass auch die meisten traditionellen Berichte über Vampirattacken gar nicht vom Blutsaugen sprechen, sondern eher diffus vom „Würgen“ oder „Schwächen“ des Opfers. Der Nachzehrer vollbringe sein unheilvolles Werk, indem er durch den offenen Mund sein Opfer „ruft“ oder durch das offene „böse“ Auge eine telepathische Verbindung mit ihm aufnehme. Häufig kaue er an seinem Leichentuch oder sogar an seinen Armen herum, bis alles weggenagt sei. Solange er noch kaue, stürben die Menschen entweder an Auszehrung oder an einer Seuche. Wer durch das Wirken eines Nachzehrers starb, wurde allerdings nicht selber zum Untoten.

Um einen potentiellen Nachzehrer wirkungsvoll zu bannen, mussten schon vor der Beisetzung entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Keinesfalls durften Augen oder Mund offen bleiben, weswegen man dem Toten die Augen schließen musste, ohne dabei in diese zu schauen, weil dann schon der telepathische Kontakt zwischen dem Nachzehrer und einem künftigen Opfer hergestellt worden wäre. Keinesfalls durfte der Mund des Toten mit dem Leichentuch oder einem anderen Stück Stoff in Berührung kommen. Oft wurden die Leichen gefesselt, teilweise auch nur symbolisch, etwa mit einem Rosenkranz um die Handgelenke. Oft wurden bannende Metallgegenstände (Scheren, Nägel, Messer) auf die Brust des Toten gelegt. Häufig schütteten die Hinterbliebenen auch getrocknete Hülsenfrüchte oder Kieselsteine in den Sarg. Der Untote musste, so lautete der Volksglaube, diese erst zählen, bevor er mit seinem unheilvollen Treiben beginnen konnte. Da er aber vom Teufel beseelt war, konnte er nie über zwei Erbsen oder Steine hinaus kommen, weil er die geheiligte Zahl „drei“ (Symbol der Dreifaltigkeit) nicht aussprechen durfte.

Wenn man dennoch eine vom Nachzehrer ausgehende Schädigung zu konstatieren meinte, konnte das Grab geöffnet werden. Dann erfolgten die aus dem südosteuropäischen Vampirglauben bekannten Maßnahmen wie Köpfen, Herz ausschneiden und Pfählen.

TriviaBearbeiten